DIY: Wände in Szene setzen – kreative Inspirationen zur Wandgestaltung

Kaum etwas unterstützt die Raumwirkung so sehr wie die Wandgestaltung. Warum die Wände also immer weiß lassen oder in einer einheitlichen Farbe streichen? Es gibt viele Möglichkeiten, die Wände im eigenen Zuhause in Szene zu setzen. Ob mit Stuckleisten, Vorhängen, schwebenden Pflanzen, Bildern oder Tapeten – wir zeigen, wie Wände zum echten Blickfang werden.

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Wandfarbe und Tapeten

Farben können so viel mehr als nur gut aussehen. Mit einem stimmigen Farbkonzept lässt sich die komplette Raumwirkung verändern. Es gibt verschiedene Tricks bei Farben und Raumwirkung: Möchte man einen kleinen Raum optisch strecken, sollten sich Decke und Stirnwand in einem Farbton vom Rest des Zimmers abheben. Soll ein niedriger Raum höher wirken, lässt man die Decke weiß und streicht alle sonstigen Wände einheitlich in einem dunkleren Ton. Wer lieber zur Tapete greift, hat die Qual der Wahl. Wie wäre es mit einer Fototapete im XXL-Format? Für mehr Individualität sorgt eine Vliestapete – etwa im Blumenmuster –, die zugeschnitten und als Highlight mit Kleister auf die Wand gebracht wird.

Die Wandgestaltung in Küchen hat ebenfalls einen großen Einfluss darauf, wie der Raum wahrgenommen wird. Mit Fliesen aus der gleichen Farbpalette in verschiedenen Größen und Mustern lässt sich im Handumdrehen eine einzigartige Küchenwand gestalten.

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Gardinen, Vorhänge und Plissees – mehr als nur Deko

Obwohl es aktuell einen Trend in Richtung unbekleideter Fenster gibt, haben Gardinen, Vorhänge oder Plissees dennoch einige Vorteile. Dabei geht es nicht nur um Gemütlichkeit und eine besondere Raumwirkung, sondern auch um Aspekte wie Sichtschutz, Verdunkelung oder die Reduktion von Schall.

Nicht nur Vorhänge, sondern auch Gardinen sind als Deko-Element beliebt. Diese haben den Vorteil, dass der Stoff ein leichtes, transparentes oder zumindest halbtransparentes Gewebe hat. Dabei kann man auf Voile, Ausbrenner-Stoffe oder Naturfaser setzen. Für die Befestigung kommen unterschiedliche Systeme zur Anwendung: Rundstangen, Vorhangschienen, Gardinenstange mit Innenlauf oder Seilsysteme. Die Montage dieser Systeme ist relativ einfach und kann in Eigenregie vorgenommen werden.

Neben Gardinen und Vorhängen kommen auch Plissees in Frage. Der Begriff Plissee kommt übrigens aus dem Französischen und bedeutet „gefaltet“. Es handelt sich also um einen vorgefalteten Stoff, der beim Hochziehen zusammengeschoben wird. Plissees dienen hauptsächlich als Sicht- und Sonnenschutz, aber insbesondere in speziellen Farben auch als Fensterdekoration. Die Ausstattung mit Plissees kann man sich als DIY-Projekt vornehmen. Es gibt vier Arten der Montage von Plisseeanlagen: In der Glasleiste, auf dem Fensterflügel, in der Fensternische oder vor der Fensternische.

Wenn es um Vorhänge geht, kann man diese auch mitten im Raum anbringen: Bei großen Räumen können Lamellenvorhänge ein idealer Raumteiler sein. Diese kommen häufig in Großraumbüros zur Anwendung, aber auch im privaten Bereich, beispielsweise bei der Trennung von Wohn- und Schlafbereich. Sie können selbst bei Räumen über drei Metern für eine optische Raumtrennung sorgen. Je nach Bedarf können sie zur Seite geschoben werden, was vor allem an sonnigen Tagen für wunderbare Lichteffekte sorgt. Und weil sie in vielen bunten Farben erhältlich sind, kann man sie an die Wandfarbe anpassen und somit einen stilvollen Wohnraum schaffen.

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Zierelemente und Stuckleisten für die Wand

Wem handelsübliche Farben und Tapeten für die Wand zu langweilig sind, der kann mit Zierprofilen und Stuckleisten Altbau-Charme in seine vier Wände bringen. Vor allem in Kombination mit einer indirekten Beleuchtung kommen die aus leichtem Styropor gearbeiteten Zierleisten gut zur Geltung. Zur Inspiration dienen Raumbilder mit Stuckleisten in unterschiedlichsten Farben und Stilen. Auch Bilder und Spiegel lassen sich mit Stuckleisten in Szene setzen. Einfach passend zuschneiden und als Rahmen um das Dekorationselement anbringen. Ein unverzichtbarer Helfer sind Kleber, die für Styropor geeignet sind, wie beispielsweise Spachtelkleber.

Pflanzen als Decken- und Wanddeko

Pflanzen müssen keinesfalls immer nur auf der Fensterbank oder der Kommode platziert werden. Dank hängender Pflanzgefäße wie Pflanzampeln werden rankende Pflanzen und Ampelpflanzen ins rechte Licht gerückt. Wichtig ist, auf den richtigen Standort sowie darauf zu achten, dass die Pflanzgefäße eine solide Befestigung an der Wand oder Decke benötigen.

Die Wände thematisch gestalten

Möchte man sein Hobby in die Wandgestaltung integrieren, gibt es verschiedene Dekorationsideen. Fashion-Victims können eine Wand mit einer Galerie an Hüten oder geometrisch angeordneten Kleiderbügeln gestalten. Für Buchliebhaber ist eine komplette Bücherwand genau das Richtige. Um jeden Zentimeter auszunutzen, am besten auf maßgefertigte Regale setzen. Diese lassen sich beispielsweise auch um das Fenster herum bauen und werden bei Gästen für Staunen sorgen. Und ganz nebenbei wird die Fensterbank zum gemütlichen Sitzfenster.

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Bilder bringen Leben in jeden Raum

Bei der Wandgestaltung mit Bildern bieten sich unendlich viele Optionen. Um schmale Wände breiter wirken zu lassen, kann man mehrere Bilder in einer Reihe nebeneinanderhängen. Kleinere Bilder lassen sich gut gruppieren. Am besten ein wenig mit unterschiedlichen Bilderrahmen und Formen spielen, wobei darauf geachtet werden sollte, eine ausgewogene Komponente zu schaffen.

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