Energieeffizienz – Bedeutung, Wissenswertes und praktische Tipps

Unsere Welt wird immer dichter besiedelt und der Bedarf an Energie wird immer größer. Mit steigendem Energieverbrauch werden aber nicht nur mehr Kosten verursacht, sondern wird vor allem auch das Klima belastet. Denn der größte Teil der verbrauchten Energie kommt leider immer noch aus fossilen Brennstoffen mit einem hohen CO2 Ausstoß. So gesehen, eine fatale „Lose-Lose-Situation“. Dank neuerer Technologien, cleverer Strategien und eines wachsenden Umweltbewusstseins, sowohl bei Unternehmern als auch bei privaten Verbrauchern, strebt man aber immer mehr nach Energieeinsparungen und Energieeffizienz. Was das genau bedeutet und wie Sie ganz konkret mehr Energie zu Hause sparen können, erfahren Sie in den nachfolgenden Zeilen.

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Was bedeutet eigentlich Energieeffizienz?

Effizienz heißt im Prinzip optimaler Nutzen bei minimalem Aufwand. Oder im Falle der Energieeffizienz – so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen, um die gleichen (optimalen) Ergebnisse zu erzielen. Als direkte Folge ergeben sich dann spürbare Energieeinsparungen in allen Bereichen.

Gut für die Wirtschaft, gut für die Umwelt sowie auch für jedes Privatbudget. Betriebskosten werden unmittelbar gesenkt, Konkurrenzfähigkeit steigt an und der ökologische Fußabdruck wird verkleinert. Nicht umsonst geht der Begriff Nachhaltigkeit immer mit Energieeffizienz Hand in Hand, denn so werden dauerhaft Ressourcen geschont und Arbeitsprozesse optimiert.

Ein gutes Beispiel für Energieeffizienz bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen sind die sogenannten Klimazonentrennungen. Diese werden durch energieeffiziente Systeme und Produkte wie Schnelllauftore und Luftschleier auf eine innovative Art und Weise realisiert. So wird nicht nur die Energieeffizienz erhöht, sondern auch Arbeitsprozesse werden optimiert. Als wichtiger Pluspunkt erzielt man eine bessere Mitarbeitergesundheit.

Private Verbraucher verbinden Energieeffizienz im Alltag sehr oft mit dem EU-Energielabel, das seit 1994 existiert und Produkte in Energieeffizienzklassen von A bis G teilt, wo A für die höchste und G für die geringste Effizienz steht. So kann man sich beim Kauf seiner Haushaltsgeräte für weniger Kosten und weniger Treibhausgasemissionen entscheiden.

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7 Tipps für mehr Energieeffizienz im Alltag

Neben dem Kauf eines energieeffizienten Haushaltsgeräts können Sie noch viel mehr tun, um Energie im Alltag zu sparen. Im Folgenden finden Sie unsere bewährten Tipps.

#1 – Zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln

Hier steht an erster Stelle die Umwelt, denn Ökostrom ist klimaneutral. Die Effizienz wird in diesem Fall mit der Minimierung klimaschädlicher CO2 Emissionen berechnet.

#2 – Auf LEDs umsteigen

LED-Leuchten sind eindeutig das effizienteste künstliche Licht, das es zurzeit gibt. Dadurch spart man nicht nur CO2 Emissionen, sondern auch spürbar Stromkosten.

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#3 – Standby-Modus möglichst vermeiden

Man glaubt es kaum, aber mit dem Verzicht auf Standby-Modus im Haushalt kann man bis zu 120 Euro im Jahr sparen sowie auch ca. 250 kg CO2. Benutzen Sie deshalb lieber eine Steckerleiste und schalten Sie nach Gebrauch Fernseher, PC, Router und Co. vollständig aus.

#4 – Immer mit Deckel kochen

Beim Kochen können Sie auch jede Menge Energie sparen, indem Sie einfach immer mit Deckel auf dem Topf kochen. Befüllen Sie diesen mit ganz wenig Wasser, beim Garen von Gemüse oder Eier. So wird das Kochwasser nämlich viel schneller erhitzt und dafür braucht man auch logischerweise viel weniger Strom.

#5 – Die Umluft-Funktion beim Backen benutzen

Wenn Sie die Ober/Unterhitze im Backofen nutzen, verbrauchen Sie viel mehr Strom im Vergleich mit der Umluft. Im zweiten Fall stellt man immer eine niedrigere Temperatur ein und spart dabei Energie. Also, die Umluft-Funktion steht eindeutig für bessere Energieeffizienz.

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#6 – Waschmaschine voll und bei 30 Grad

Es ist keine gute Idee, jeden zweiten Tag die Waschmaschine halbvoll laufen zu lassen. Um Strom zu sparen und die Umwelt weniger zu belasten, empfiehlt es sich, diese eben seltener, aber dafür voll zu benutzen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Vorwäsche und waschen Sie bei 30 Grad.

#7 – Öfter auf den Wäschetrockner verzichten

Bevorzugen Sie Wäscheleine und Wäscheständer, um Ihre Wäsche zu trocknen. So können Sie nämlich besonders viel Energie sparen, denn Wäschetrockner gelten als ziemlich große Stromschlucker. Wenn es trotzdem sein muss, kaufen Sie sich einen Kondensationstrockner der Energieeffizienzklasse A.

Es gibt natürlich noch viele weitere Tipps, die zu mehr Energieeffizienz im Haushalt und generell im Alltag verhelfen. Recherchieren Sie deswegen weiter und wenden Sie diese so oft wie möglich an, Ihrem Budget und der Umwelt zuliebe.

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