Schlehensaft selber machen – 3 einfache Wege der Zubereitung

Wenn Sie Schlehensaft selber machen, haben Sie ein Getränk zur Hand, welches Sie mit vielen Vitaminen und Mineralien über den Winter versorgt. Es gibt ein paar Zubereitungsarten. Sie bringen alle jeweils unterschiedliche Vorteile. Das wichtigste Ziel dabei ist, den Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren. Außerdem unterscheiden sich die Methoden danach, wie schnell das Ganze klappt.

Sie können ganz einfach einen Schlehensaft selber machen! Erfahren Sie wie!

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Wann sollte man Früchte für den Schlehensaft sammeln?

Wenn Sie einen Schlehensaft selber machen möchten, sollten Sie natürlich in erster Linie gute Früchte sammeln. Das klappt am besten, wenn Sie diese nach dem ersten Frost sammeln. Gewöhnlich kommt es erst Ende November dazu.

Mit anderen Worten, das ist die Zeit, in welcher die Temperaturen in der Nacht unter 0 Grad fallen.

Extra Tipp: Ab Ende September gibt es ebenso Hagenbutten. Sie könnten sie paralell zu den Schlehen sammeln.

Sie sichern sich im Winter viel Gesundheit, wenn Sie regelmäßig Schlehensaft trinken!

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Verschiedene Vorgehensweisen

Sie könnten den Schlehensaft an einem Tag oder mehreren Tagen nacheinander machen. Außerdem gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen beim Kochen der Früchte selbst. Dadurch fällt der Geschmack jeweils anders aus und außerdem werden die Inhaltsstoffe unterschiedlich gut von den Früchten in den Saft übertragen.

Schlehen schmecken am besten nach dem ersten Frost!

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Ganz schlichte Methode, mit welcher Sie einen Schlehensaft selber machen

Die schlichteste Methode zum Kochen vom Schlehensaft ist sehr naheligend. Die vorsorglich gesammelten und gereinigten Früchte kocht man mit Wasser für ein paar Minuten. Danach kann man einfach mit Hilfe von einem Sieb die Früchte vom Saft abtrennen. Sie könnten etwas Honig, gesunde Süßungsstoffe oder andere Gewürze (Dazu erfahren Sie gleich mehr!) dazugeben. Das sollten Sie allerdings nach dem Abkühlen des Saftes machen.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie ganz schnell und ohne Verwendung von überflüssigem Geschirr klappt. Der Nachteil ist, dass der etwas herbe Beigeschmack von den Früchten bleibt. Dadurch, dass die Früchte nicht so lange im Wasser stehen, kommen auch nicht so viele der Inhaltsstoffe in den Saft rüber.

Der selbstgemachte Schlehensaft kann eine angenehme Überraschung für Ihre Gäste sein!

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Schlehensaft selber machen in zwei Töpfen an einem Tag

Diese Methode würde den Gehalt an Inhaltsstoffen im Saft reduzieren. Diesen negativen Effekt könnten Sie begrenzen, indem Sie das Wasser separat kochen. Schütten Sie Früchte in einen Metalltopf oder in ein anderes passendes hitzeresistentes Gefäß rein. In einem anderen Topf sollten Sie Wasser für ein paar Minuten zum Kochen bringen. Schütten Sie im Folgenden das heiße Wasser auf die Früchte und setzen Sie einen Deckel darauf. Lassen Sie den Saft so für mindestens eine Stunde stehen. Je länger Sie den Saft ziehen lassen, desto besser. Gewürze und Süßungsmittel auch in diesem Fall geben Sie zum Schluß dazu.

Der Vorteil dieser Methode im Vergleich zur ersten Vorgehensweise ist, dass ein größerer Teil der Inhaltsstoffe im Saft übrigbleibt. Der Nachteil ist, dass der Geschmack nach ein paar Stunden immer noch etwas herb bleibt.

Zimt ist eines der Gewürze, mit welchen der Schlehensaft hervorragend schmeckt
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Schlehensaft selber machen in zwei Töpfen an mehreren Tagen

Die folgende Zubereitungsmethode lohnt sich bei größeren Mengen oder wenn Sie einen wirklich feinen Geschmack erreichen möchten. Wenn Sie diese Methode anwenden, würden Sie einen Schlehensaft selber machen, der so viele Vitamine hat, dass er wie ein Heilmittel dienen kann.

Die ersten Schritte der Zubereitung sind wie eben beschrieben. Doch in diesem Fall lässt man die Früchte mit dem Wasser für einen Tag stehen. Dann wird das Wasser mithilfe von einem Sieb getrennt. Es wird gekocht und wieder auf die Früchte geschüttet. Sie bleiben einen weiteren Tag im Wasser. Nach dem dritten Tag ist der Saft schon fertig! Nun können Sie ihn nach Belieben würzen.

Gewöhnlich beginnt man, die Schlehen ab Ende November zu sammeln

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Gewürze

Der Schlehensaft wird besonders lecker, wenn man Gewürze dazu gibt. Übrigens geben einige der möglichen gesunden Süßungsmittel bereits einen eigenen Beigeschmack. Denken Sie an einen lecker duftenden Honig, an Muscovado oder Kokoszucker. Zusätzlich können Sie je nach Geschmack und Vorlieben auch zu Zimt oder Gewürznelken greifen. Kardamom und Vanille würden den Geschmack ebenfalls wunderbar ergänzen.

Was man sonst Leckeres mit dem Schlehensaft machen kann, erfahren Sie aus dem folgenden Video!

Außer Saft kann man aus Schlehen viel Leckeres und Gesundes machen! Erfahren Sie mehr dazu aus dem Video oben!

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Nach welcher Methode würden Sie am liebsten Schlehensaft selber machen?

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Quellen: Essen und Trinken  Utopia Eatsmarter