Aussicht von oben: Drohnen im Vergleich

Ein Gadget, das noch vor kurzer Zeit nur in teuren Kinoproduktionen zum Einsatz kam, kann heute jeder im Media Markt oder online erwerben - Drohnen. Dank modernster Technik und Kameras können wir die Welt von oben sehen und beeindruckende Aussichten festhalten. Doch für welches Modell sollte man sich entscheiden?

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Die besten Drohnen für jede Preisklasse

Verglichen wurden Drohnen mit und ohne GPS-Navigation in den Kategorien Steuerung und Fliegen, Kameraqualität, Handhabung und Sicherheit. Auch die Schnittstelle mit der dazugehörigen App wurde getestet. Zu den günstigsten Modellen gehören kleine Drohnen ohne Navigation, die für Einsteiger mit kleinem Budget ausreichen, allerdings mit den teuren Drohnen mit GPS nicht mithalten können.

Die besten Drohnen im Vergleich sind die DJI Air 2S und die Mavic Air 2, die unter anderem bei Media Markt zu kaufen sind. Beide haben einen stolzen Preis und es lohnt sich, im Media Markt Prospekt Ausschau nach günstigen Angeboten zu halten.

DJI Air 2S

Für rund 1.000 Euro spielt das neueste Modell von DJI preislich definitiv in einer höheren Liga, als einige Modelle anderer Hersteller. Den Preis macht diese Drohne mit sehr guten Ergebnissen in den getesteten Kategorien wett. Insgesamt lässt sie sich sehr gut steuern, liegt stabil in der Luft und hat mit einem 1-Zoll-Sensor einen größeren Sensor als die Vorgänger.

Die Videoauflösung liegt bei 5,4K bei 30 Bildern pro Sekunde (fps) oder bei 4K mit 60 fps. Dadurch können auch schnelle Bewegungen problemlos aufgezeichnet werden und wirken dank des elektronischen Gimbals sehr ruhig.

Pro Akkuladung kann die Drohne 31 Minuten fliegen. Von anderen Modellen hebt sich die DJI Air 2S auch durch eine Vielzahl von Automatikprogrammen ab, die atemberaubende Luftbilder zum Kinderspiel machen. Die integrierte Hinderniserkennung sorgt dafür, dass es nicht zu unerwünschten Zusammenstößen kommt.

DJI Mavic Air 2

Mit rund 800 Euro etwas günstiger und ebenso qualitativ hochwertig in Handling, Kamera, Sicherheit und Fliegen ist die DJI Mavic Air 2. Das verbesserte Mavic-Modell enthält nach wie vor viele wichtige Grundfunktionen und filmt bei einer Flugzeit von 34 Minuten in 4K-Auflösung mit 60 fps. Ähnlich wie bei der Air 2S ist auch hier ein Gimbal verbaut und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 70 km/h. Die Fernbedienung hat eine Reichweite von 10 km.

Im Vergleich zur Air 2S ist der Bildsensor bei der Mavic Air 2 einen halben Zoll kleiner und die Drohne verfügt nicht über die MasterShot-Funktion. Zudem decken die Hindernissensoren nur drei Richtungen ab. Die Mavic Air 2 ist demnach eine gute und preiswertere Alternative zur DJI Air 2S.

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Parrot Anafi

Wem die DJI Drohnen zu teuer sind, für den ist womöglich die Parrot Anafi Drohne eine geeignete Option. Die Drohne des französischen Herstellers kostet je nach Shop zwischen 500 und 700 Euro und macht DJI ernstzunehmende Konkurrenz. Zwar schneidet sie in den Bereichen Kamera, Fliegen und Handhabung nicht ganz so gut ab, dafür ist sie in der Kategorie Sicherheit stark.

Die Filmaufnahmen sind auch hier in 4K-Qualität und ein Gimbal verhindert Verwacklungen, sodass professionelle Aufnahmen entstehen. Die Flugzeit beträgt ebenfalls knapp 20 Minuten und gesteuert wird das Gadget über eine Fernbedienung oder das Smartphone. Die Parrot Anafi Drohne ist dank automatischer Kameramodi ein gutes Einsteigermodell. Einziger Minuspunkt sind die fehlenden Hindernissensoren.

DJI Mini 2

Preis-Leistungs-Sieger im Vergleich ist die DJI Mini 2 für rund 450 Euro. Sie ist eine hochwertige Einsteigerdrohne und filmt in 4K mit 30 fps. Der Akku reicht, um 31 Minuten zu fliegen und der Bildsensor hat eine Größe von 0,4 Zoll. Auch ein Gimbal ist verbaut. Alles in allem steht die Mini 2 den teureren Modellen kaum in etwas nach, nur eine Hinderniserkennung in der Luft fehlt.

Absolutes Plus: Die Mini 2 wiegt weniger als 250 Gramm und kann damit auch ohne Drohnenführerschein, der ab 2023 für schwerere Modelle zur Pflicht wird, geflogen werden.

Wer mit einer Drohne Luftaufnahmen machen möchte, sollte bereit sein etwas zu investieren, um langfristig Spaß an dem Gadget zu haben.

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